Sehr geehrter GFA-BASIC Interessent,

Mit der vorliegenden Diskette haben sie eine legitime Lizenz der Demoversion
des GFA-Basic fr PC's unter MS-DOS erhalten, d.h. eine Demoversion einer
Programmiersprache, die schon auf dem Atari ST und dem Commodore Amiga ein
voller Erfolg war.

Auf der Demodiskette befinden sich folgende Dateien:

README.TXT	    dieser Text
GFADEMO.EXE	    Demoversion des GFA-BASIC fr MS-DOS
SETUP.EXE	    Installationsprogramm
SHOWFILE.EXE        Datei-Betrachter fr diese Datei

sowie diverse Demo-Programme im Unterverzeichnis DEMO.

Sie installieren die Demoversion, indem Sie

               SETUP  [Enter/Return]

eingeben. Sodann befinden Sie sich im Installationsprogramm. Dort erhalten
Sie jederzeit Hilfe ber Druck der Taste F1.

Neben den Standardfhigkeiten moderner BASIC's haben wir uns bemht, Routinen
in das GFA-BASIC einzubinden, die die Entwicklung professioneller und/oder
optisch ansprechender Software frdert.

Zum einen wurden Befehle zur Programmierung von Fenstern, Menuleisten,
Popup-Menus und Alertboxen fr verschiedene Graphikarten der PC's (HGC,
CGA, MCGA, EGA und VGA) implementiert, zum anderen sind in GFA-BASIC
bereits standardmig Routinen enthalten, die man - wenn berhaupt - fr
andere Programmiersprachen nur als Toolboxen erhalten kann (z.B. Routinen
zur linearen Algebra, Mausuntersttzung, ...). Die Befehls- und Funktions-
vielfalt entnehmen Sie bitte dem beigelegten Informationsblatt.

Darber hinaus verbirgt sich hinter jedem GFA-BASIC Befehl ein optimiertes
Assemblerprogramm, so da GFA-BASIC sehr schnelle Ausfhrzeiten erreicht.

Eine weitere Besonderheit von GFA-BASIC besteht darin, da einzelne
Befehle nicht vollstndig eingegeben werden mssen. So ergibt z.B.

f i 1 100 10
n i

automatisch

FOR i=1 TO 100 STEP 10
NEXT i

o o 1 c:\test.dat

ergibt : OPEN "o",#1,"c:\test.dat".

Daneben ist es mglich verschiedene Kommandos syntaktisch wie in 'C'
oder Pascal einzugeben:

a% = a% + 1 ist identisch zu
a% := a% +1 ist identisch zu
a% ++	    ist identisch zu
a% += 1     ist identisch zu

SELECT a%		      SWITCH a% 		      SELECT a%
CASE 1			      CASE 1			      CASE 1
CASE 2	    ist identisch zu  CASE 2	   ist identisch zu   CASE 2
DEFAULT 		      CASE ELSE 		      OTHERWISE
ENDSELECT		      ENDSWITCH 		      ENDSELECT


Weitere Merkmale von GFA-BASIC:

* Ausnutzung der vollen Busbreite
* Nutzung des EMS-Speichers zur Auslagerung von Daten
* ca. 300KB freier Arbeitsspeicher bei einer Ausstattung von nur 640 KB



Damit Sie sich von den Vorzgen von GFA-BASIC berzeugen knnen, haben wir
mehrere Demoprogramme dieser Diskette beigelegt.
Die meisten Programme laufen auf einer EGA (640*350 Pixel) oder VGA (640*480
Pixel) Karte. In vielen Fllen laufen sie auch auf einer Herkuleskarte.
Ist eine solche Karte nicht vorhanden, geben die Programme eine entsprechende
Fehlermeldung aus.

Das Programm 'BIGDEMO.GFA'
zeigt die Programmierung von Graphic unter Nutzung von Menuleisten und
Fenstern.
Falls Sie einen Microsoft kompatiblen Maustreiber geladen haben
(Achtung !! eine Genius Maus mu dazu im Microsoft Modus gebootet werden),
knnen Sie das Programm voll mausgesteuert bedienen.

Falls Sie keine Maus besitzen, mu die Menuleiste zunchst durch die
F1-Taste geffnet werden. Anschlieend kann eine Auswahl ber die
Cursor-Tasten + <Return> erfolgen. Durch den Menupunkt 'Select' wird ein
Fenster geffnet, das seinerseits wieder ber eine Menuleiste verfgt.
Diese Leiste lt sich durch Drcken der F10-Taste ffnen.

Das aktuelle Fenster (Top Window) kann jeweils durch Drcken der
Tastenkombination  Alt + F4  geschlossen werden.



Das Programm 'DEBUGDMO.GFA' zeigt die Mglichkeiten der Fehlersuche
mit GFA-BASIC.
Das Programm ffnet 3 Fenster. In dem oberen linken Fenster wird im Laufe des
Programmes eine Figur gezeichnet. Das untere linke Fenster gibt Informationen
ber bestimmte Variablen, die whrend der Berechnung der Figur verwendet
werden. Das rechte groe Fenster zeigt das aktuelle Kommando im GFA-BASIC
unmittelbar vor dessen Aufruf.
Das Programm kann schrittweise durch Drcken der Tastenkombination
Alt + F4 durchlaufen werden. Das Drcken der linken Maustaste beschleunigt,
das Drcken der rechten Maustaste unterbricht die Abarbeitung des Programmes.

Alle Programme knnen jederzeit durch Drcken der Tastenkombination
Strg + Untbr unterbrochen werden.


Zur Untersuchung der Programme knnen Sie diese auch direkt in den
Editor des GFA-BASIC laden. Dazu starten Sie bitte von Laufwerk a bzw.
dem Laufwerk, auf dem GFA-BASIC installiert wurde,
das Programm GFADEMO.EXE also z.B.

a:   <Return>
cd\  <Return>
GFADEMO <Return>

Anschlieend befinden Sie sich im Editor des GFA-BASIC. ber den Menupunkt
'File' knnen Sie dann das entsprechende Programm in den Editor einladen.
Dazu erscheint eine Fileselect Box, die sowohl per Maus, als auch ber die
Tastatur bedient werden kann.
Fr die Tastaturbedienung gilt:

  ͻ
  									     
   Bedienung des FILESELECTOR						     
  									     
   Der Aufbau und die Bedienung des im GFA-BASIC implementierten	     
   Fileselectors ist an die SAA Norm angelehnt. Da einige Kunden	     
   Schwierigkeiten mit seiner Bedienung hatten, wird seine		     
   Arbeitsweise hier kurz dargelegt:					     
  									     
  									     
  			    Bedeutung der Felder:			     
  									     
  		       #  - Feld : Laufwerksauswahl			     
  		       .. - Feld : Zurck zum bergeordneten Verzeichnis     
  		       \  - Feld : Zurck zum Wurzel-Verzeichnis	     
  									     
  									     
  	   Oberes Eingabefeld :  Eingabe der Suchmaske			     
  	   Rollbalkenfeld     :  Auswahl von Dateinamen, Verzeichnissen      
  				 und Laufwerken 			     
  	   Unteres Eingabefeld:  Eingabe des Dateinamens		     
  	   O.K. - Feld	      :  Besttigung der getroffenen Auswahl	     
  	   Abbruch	      :  Abbrechen der getroffenen Auswahl	     
  									     
  									     
  									     
  			       Bedienung:				     
  									     
  	   Die Tabulatortaste blttert zwischen den Feldern in der oben      
  	   genannten Reihenfolge vor, Shift + Tabultor zurck.		     
  									     
  	   Durch Druck der Return-Taste wird die Funktion des mit TAB	     
  	   angewhlten Feldes ausgelst.				     
  									     
  	   Maus und Hotkeys lsen die Funktion eines Feldes direkt bei der   
  	   Anwahl aus.							     
  									     
  									     
  			      Die Hotkeys der Felder sind:		     
  									     
  			       fr das #  - Feld :  #			     
  			       fr das .. - Feld :  .			     
  			       fr das \  - Feld :  \ oder /		     
  									     
  			       Oberes Eingabefeld :  *			     
  									     
  			       Rollbalkenfeld	  :  Space oder 	     
  						     Bewegungen mit	     
  						     Cursortasten, Home,     
  						     End, Page up und	     
  						      Page down 	     
  			       Unteres Eingabefeld:  f oder F		     
  			       O.K. - Feld	  :  o oder O		     
  			       Abbruch		  :  a oder A oder Esc	     
  						     auerhalb eines	     
  						     Eingabefeldes	     
  									     
  									     
  									     
  	   Innerhalb der Eingabefelder sind die Hotkeys unwirksam.	     
  	   Ein Wechseln zu einem anderen Feld ist mit der		     
  	   Tabulatortaste und der Maus mglich. 			     
  	   Die Returntaste verlt den Eingabe-Modus, die Escape-Taste	     
  	   nimmt die whrend der letzten Eingabe vorgenommenen		     
  	   nderungen zurck.						     
  									     
  ͼ

Zum "Spielen" mit GFA-BASIC stellt der Editor des GFA-BASIC die Arbeitsumgebung
dar. Er untersttzt Sie  bei der Programmentwicklung, -bearbeitung und
- Test.
Um diese Arbeit fr Sie so angenehm wie mglich zu gestalten, wurde er mit
allen wichtigen Funktionen versehen.

Hier eine Auswahl aus dem umfangreichen Repertoire:

Menuleiste:

F1:    ffnet das Menu File. Dieses enthlt folgende Mglichkeiten:
       LOAD, SAVE, SAVE AS zum Laden und Speichern eines GFA-Basic
       Programms.
       MERGE, WRITE, PRINT zum Laden, Speichern und Drucken einer
       Programmdatei, die im ASCII-Format vorliegt
       NEW lscht die aktuelle Datei
       EXIT Verlassen des Editors
F2:    Es wird der Menupunkt SEARCH aktiviert. Hierin enthalten:
       FIND springt zur ersten Zeichenkette, die den angegebenen
       Suchstring enthlt
       FIND NEXT sucht ab Cursorposition weiter nach dem angegebenen
       Suchstring
       EXCHANGE Springt zur ersten Zeichenkette ab Cursor, die den
       Suchstring enthlt. Ersetzt wird nach Eingabe von STRG+E
       EXCHANGE NEXT ersetzt den darauffolgenden String nach Ein-
       gabe von STRG+E
F3:    Aktiviert den Menupunkt BLOCK:
       SET BLOCK(BEGIN) kennzeichnet die aktuelle Zeile als Block-
       beginn
       SET BLOCK(END) kennzeichnet die aktuelle Cursorzeile als
       Blockende
       COPY setzt den markierten Block an Cursorposition ein
       WRITE speichert den markierten Block als ASCII-File
       PRINT gibt den markierten Block auf Drucker aus
       HIDE lscht die Blockmarkierungen
       DELETE lscht den markierten Block
F4:    schaltet in den Direct Mode, in dem eingegebene Befehle direkt
       ausgefhrt werden
F5:    scrollt eine Seite nach oben
F6:    scrollt eine Seite nach unten
F7:    UNDO macht nderungen in der aktuellen Zeile wieder rckgngig
       sofern die Zeile noch nicht verlassen wurde
F8:    wechselt zwischen INSERT- und OVERWRITE-MODE
F9:    VIEW stellt den Bildschirm vor der Rckkehr in den Editor dar
F10:   RUN startet das im Editor befindliche Programm


Der Cursor-Tastenblock:

Pfeil nach links:          Cursor ein Zeichen nach links
Pfeil nach rechts:         Cursor ein Zeichen nach rechts
Pfeil nach oben:           Cursor eine Zeile nach oben
Pfeil nach unten:          Cursor eine Zeile nach unten
ENDE(END):                 Cursor an das Zeilenende
POS1(HOME):                Cursor an den Zeilenanfang
Bild/Pfeil oben(Pgup):     1 Seite nach oben
Bild/Pfeil unten(Pgdown):  1 Seite nach unten
STRG+Ende:                 Cursor ans Dateiende
STRG+Pos1:                 Cursor an d. Dateianfang
Einfg(Insert):             Bei inaktivem INSERT Modus(siehe 
                           Menuleiste) wird eine Leerzeile ober-
                           halb der aktuellen Zeile eingefgt,
			   ansonsten wird ein Leerzeichen an
                           der Cursorposition eingefgt
Entf(DELETE):              Lscht das Zeichen unter d. Cursor


Wichtige STRG-Kommandos:

STRG+Entf.:                Lscht die Zeile in der der Cursor
                           steht
STRG+U:                    Setzt die zuletzt gelschte Zeile
                           wieder in den Text ein
STRG+P:                    Lscht den Rest der Zeile ab Cursor
STRG+O:                    Setzt den zuletzt gelschten Zeilenrest
                           ab Cursor wieder ein
STRG+L:                    Sucht einen Text


ALT+Q klappt die PROCEDURE bzw. FUNKTION, in deren Kopfzeile sich
der Cursor befindet, zusammen, bzw. ffnet sie wieder

ALT+Q faltet alle PROCEDUREN bzw. FUNKTIONEN ab Cursorposition, 
bzw. macht sie wieder sichtbar

Um bei der Arbeit mit der Demo stndig einen Anhaltspunkt zu haben,
empfehlen wir Ihnen, diese README-Datei mit dem Befehl
'print readme.txt' oder ber den entsprechenden Menmpunkt im Programm
SHOWFILE.EXE ausdrucken zu lassen.
